Give Us One Chance To Rock Your Socks Off
Draussen schüttet es mal wieder, der Sommer ist wohl im (Vulkan-)loch verschwunden und jetzt schreibt sogar der olle Night was neues in seinen Blog. Was mich daran erinnert mal den RSS Feeder zu checken, aber später. Muss erstmal richtig trocknen, der Regen hat mich voll erwischt beim einfahren meines Trucks. Neuer Sprit und er hustet noch ein wenig damit oder stirbt einfach mal den Heldentot in voller fahrt. Aber nur weils zu regnen anfängt hör ich nich einfach auf, der Regen kann mich mal an meinem verbrennerfahrendem Hintern lecken!
Naja falls ich bald krank im Bett liege weis ich warum. Wär aber diesmal recht schlecht den - man höre und staune - ich habe Arbeit. Ja, Arbeit. Keinen Job. Nein, liebe Arbeitslosenamtjäger, bleibt ruhig sitzen, es ist auch nicht schwarz oder weis oder orange. Ich ziehe zur Zeit ein Praktikum in einem Autohaus durch mit dem Ziel das wohl grösste Problem das ich habe auszubessern. Kein (vorzeigbares) Arbeitszeugnis. “Mensch das kann doch nich sein, hol dir doch eins von deinen ehemaligen Arbeitgebern, das geht auch noch Jahre später!” höre ich da aus der hinteren Reihe? Es ist nicht so das ich keins habe, wie gesagt, es ist nicht vorzeigbar.
Bei einem Arbeitgeber bekam ich eins das mehr oder weniger schlecht aus dem Internet kopiert und mit meinem Namen versehen wurde. Es ist zwar quasi gültig aber trotzdem, wäre ich der Persochef der es liest und würde es als solches erkennen was durchaus wahrscheinlich ist, da ich die “Vorlage” immer noch auf Seite 1 durch Google finde wäre das mehr als nur ein K.O. Kriterium. Und selbst wenn es von einem gelesen wird der einen Rechner als Briefbeschwerer benutzt, es klingt dermassen schwammig und übertrieben - neigt man es zur seite, laufen die buchstaben vom Papier.
Das andere ist nicht unbedingt schlecht, ich möchte nur nicht wirklich das dort rückfragen entstehen (wir erinnern uns, Arbeitgeber bezichtigt Night indirekt des Diebstahls, Gericht, Arbeitgeber verliert, höchst wahrscheinlich ziemlich nachtragend) die dann unter der Hand an meinem Rücken vorbei laufen.
Soweit die kurzfassung meines Arbeitslebens. Auf jedenfall brauche ich dieses Arbeitszeugnis und hänge mich deshalb ziemlich rein. Das schöne ist, dort mache ich tatsächlich mal was, was mit meinem Beruf zu tun hat. Nichtmal wärend der Ausbildung war das so (was ich leider immer wieder spüre). Ein weiterer Punkt wäre auch, das Praktikum geht realtiv lange - bis August - und ich werde sehr tief in die Materie einbezogen. Persönlich könnte ich mir vorstellen, das man mich nicht umsonst dort arbeiten lässt, sprich, es würde sich eigentlich nicht rentieren mich dort erst einzulernen und dann gehen zu lassen sobald ich alles kann. Vieleicht, möglicherweise habe ich da eine Chance auf was festes. Es könnten natürlich auch wärend meines praktikums endlich meine Lottozahlen kommen aber wünschen darf man ja noch.
Leben nimm dich in acht, meine Hand greift nach dir, bald pack ich zu!
